Liebe Genoss*innen,

aufgrund von personellen Veränderungen können wir derzeit leider keine Anträge auf finanzielle Unterstützung annehmen und bearbeiten. Es sind aber weiterhin alle die wollen dazu aufgerufen, Anträge auf finanzielle Unterstützung bei der Roten Hilfe zu stellen. Ihr müsst Euch dafür nur direkt an den Bundesvorstand wenden. Schreibt direkt dabei, dass die OG Bochum derzeit keine Anträge annimmt und verweist auf diesen Webseiten-Beitrag. Schreibt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! um zu erfahren, wie ihr einen Antrag stellen könnt.

Ihr merkt schon, personell sind wir im Moment zu wenig Leute um das Mindestmaß einer Ortsgruppen-Arbeit am Laufen zu halten. Wir rufen daher alle Menschen, die sich für Antirepressionsarbeit interessieren dazu auf, Mitglied bei der RH zu werden und an unserer nächsten Ortsmitgliederversammlung teilzunehmen. Diese findet hoffentlich noch dieses Jahr statt. Bei dieser Versammlung werden die Aufgabengebiete vergeben und ihr hättet dann die Chance, uns zu helfen.

Die rechtliche Beratung läuft jedoch weiter, wegen der Pandemie derzeit nur per e-Mail.

Solidarische Grüße von den Aktiven der OG Bochum

Liebe Mitglieder,

wegen der anhaltenden Pandemie musste der Bundesvorstand die Bundesdeligiertenversammlung, die turnusmäßig eigentlich 2020 hätte stattfinden sollen, wieder einmal verschieben. Sie wird nicht im April 2021 stattfinden. Damit wir auf unserer Ortsmitgliederversammlung auch alle relevanten Themen besprechen können, haben wir uns entschieden die OMV ebenfalls zu verschieben.

Alle Mitglieder der Ortsgruppe Bochum werden schriftlich über den neuen Termin informiert werden. Natürlich wieder mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin, wie es die Satzung vorsieht.

Solidarische Grüße,
eure Aktivengruppe

Seit November 2020 ist es noch einfacher, Mitglied im Verein Rote Hilfe e.V. zu werden: es funktioniert nun auch online über die Webseite des Bundesvorstandes.

In Kürze beginnt das Pilotverfahren gegen fünf junge Aktivist*innen aus Stuttgart, Mannheim, Bonn/Köln und Halle im so genannten Rondenbarg-Komplex, einer Serie mehrerer Verfahren gegen insgesamt über 85 Angeklagte, denen gemeinschaftlicher schwerer Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamt*innen, Sachbeschädigung und Bildung bewaffneter Gruppen im Rahmen einer Demonstration gegen den G20-Gipfel vorgeworfen wird. Dazu veröffentlicht die Rote Hilfe e. V. eine Sonderseite, um den am 3. Dezember 2020 beginnenden Pilotprozess und auch die eventuell folgenden Prozesse öffentlich zu begleiten.

Informiert euch unter https://rondenbarg-prozess.rote-hilfe.de/

Die Initiative Ende Gelände ruft am Freitag, den 04.09.2020 von 16.30 bis 19.00 Uhr am Schillerplatz, zwischen alten und neuem Gebäude des Polizeipräsidiums, zu einer Mahnwache auf. In der Polizeiwache wird eine Aktivistin von #nakedtruth in „Gewahrsam gehalten“. Sie war am Wochenende bei der Demo „Alle Dörfer bleiben“ gegen den Garzweiler Tagebau festgenommen worden. Nach dem neuen Polizeigesetz können Bürger*innen sieben Tage lang als Gefährder*innen zur Identitätsfeststellung festgehalten werden. Ende Gelände schreibt: »Laut Angaben der Polizei soll am Freitagabend die Entlassung erfolgen, so dass wir hoffen, mit vielen Menschen einen herzlichen Empfang in der Freiheit bereiten zu können.«

Die Rote Hilfe OG Bochum solidarisiert sich mit allen festgenommenen Klimaaktivist*innen und ruft dazu auf, der Demonstrantin einen schönen Empfang in der Freiheit zu bereiten.

Rote Hilfe News